Montag, 17. Oktober 2011

10. Oktober 2011

10. Oktober 2011 - Heute keine Überschrift

Heute haben wir uns das erste Mal so richtig unserem Thema gewidmet, dem kreativen Unternehmer, wobei Unternehmer nicht im Sinne des Geschäftsmannes zu verstehen ist, sondern vielmehr als Begründer neuer Ideen, Technologien, Dienstleistungen, Arbeitsformen und so weiter, was viel mit Kreativität und Motivation zu tun hat. Das alles hat den Hintergrund, Probleme der Jugendarbeitslosigkeit zu analysieren und neue Anregungen zu diesem Thema zu finden.

Als erstes sollten wir in Gruppen über die Probleme, Möglichkeiten und Träume in unseren Ländern disktutieren, alles Bezug auf Arbeitslosigkeit von jungen Menschen. Später haben wir dann alles vorgestellt.

Zwischendurch haben wir auch ein lustiges Assoziationspiel gemacht, bei dem Formen vorgegeben waren, aus denen wir dann Bilder machen sollten, denen ein Adjektiv hinzuzufügen war. Danach wurde dann jedem Bild eine Überschrift gegeben. Von oben nach unten und links nach rechts: So siehst du dich. So sehen dich andere. So war deine Kindheit. Das beschreibt deine Art der romantischen Beziehung. So sieht deine Zukunft aus. So wird dein Tod sein.

Nach dem Mittagessen haben wir dann einen Plan bekommen, anhand dessen man Vorhaben planen kann, wir sollten das dann beispielhaft an etwas machen, dass wir vllt. In nächster Zeit realisieren wollen. Nefeli aus Griechenland, eine Tanzlehrerin, will den Kapitalismus stürzen. Meine Ziele sind dagegen vielleicht ein bisschen profan. Ich will nur alleine einen Ausflug in eine zypriotische Stadt machen und bei anderen Freiwilligen übernachten.

Übrigens habe ich seit heute einen running Gag. Wir haben hier auch einen Italiener mit dem klangvollen Namen „Antonio“, und weil der mich immer neckt, indem er mich irgendwie blöde anschaut, sage ich jetzt jedes Mal, wenn wir aneinander vorbeilaufen oder unsere Blicke sich begegnen klangvoll „Antonio!“. Antonio ist übrigens so ein richtiger Italiener mit gepflegter Mähne, rasierten Armen und Beinen, typisch italienischen Turnschuhen und war der einzige, der auf unsere „Erwartungen und Ängste Tafel“ bei Angst „missing my mamma“ hingeschrieben hat. Er meint, dass ich seiner Exfreundin ähnlich sehe, er hat sie mir auch auf facebook gezeigt, aber ich sehe das nicht so.^^

Zum Abendessen gab es heute lecker Omelette mit Käse und Kräutern, den leckeren gebackenen Kartoffeln, ‘nem Gemisch aus Reis und Nudeln und natürlich Salat und Obst.

Nach dem Essen haben wir uns dann noch für einen Song entschieden, den wir für unser „lip dub“ Video brauchen. Das wird ein Video sein, bei dem ein Song eingeblendet wird und wir bei irgendeiner gestellten Handlung oder sowas ähnlichem, die Lippen zum Lied bewegen, wir machen also sowas wie ein Musikvideo. Der Song ist irgendwas mit „Love“ von Bob Marley, den natürlich alle kennen, außer mit und Eva, die laut Selbstauskunft keine Hobbies hat. Shiva hat mir und Irina aus Rumänien noch so einen schicken Kopfschmuck verpasst, wie sie den manchmal aus Spaß trägt.

Tja und dann ging’s nachhause, weil ich noch Blog schreiben wollte und wir morgen zur unmenschlichen Zeit von 9:00 einen Treffpunkt am Hotel vereinbart haben, denn morgen fahren wir nach Limassol und haben dort rein gar nichts mit Arbeitslosigkeit zu tun, sondern mehr mit Touristik. Strand und so. Da freue ich mich schon drauf.

Noch was lustiges zum Schluss: Dan aus Rumänien kann viele fremde Wörter und Phrasen, eine deutsche ist: „Heute gehe ich bestimmt besoffen nachhause!“. Die habe ich ihm allerdings nicht beigebracht. Ebenso wenig habe ich Oren aus Israel beigebracht zu sagen: „Ich bin ein Alkoholiker!“.

Liebe Grüße

Dienstag, 11. Oktober 2011

09. Oktober 2011





















09. Oktober 2011 – Das erste unangenehme Erlebnis

Von Samstag zu Sonntag sind dann auch die letzten Teilnehmer angekommen (zwei aus Mazedonien, zwei aus Serbien, noch eine aus Italien und eine aus Estlandzwei aus Bulgarien, zwei aus Israel), sowie die beiden Leiter des Workshops, Francesco aus Italien und Epp aus Estland.

von links nach rechts: Karlen aus Armenien, Erald aus Albanien, Ingrid und Vira aus Estland

Shiva, Vid und Marlen (beide aus Serbien)

Ausblick von der Höhe des Information Centers aus Agros

Um 10:30 haben wir dann im Jugendinformationscenter mit dem Workshop begonnen, die Leiter haben sich und das Thema vorgestellt und uns einen ungefähren Arbeitsplan gegeben. Angefangen haben wir mit einem Spiel um die Namen von allen kennenzulernen. Wir haben uns zuerst zu dritt hingestellt und mussten auf Nachfrage die Namen von allen in der Gruppe sagen können. Dann haben sich jeweils zwei Gruppen zusammengeschlossen und dasselbe nochmal und das haben wir so lange gemacht, bis es nur noch zwei große Gruppen gab. Hinterher konnten wir die Namen von fast allen. Die meisten von ihnen sind Angehörige oder Vorsitzende von Nichtregierungsorganisationen.


Mittag – und Abendessen, waren am 09. Nicht viel anders als am 08., deswegen gibt es heute keine Bilder davon. Wir haben immer etwa um 14:00 Mittagessen und dann geht’s 15:30 weiter. Auf dem Weg zurück zum Center haben unsere Gäste den Kanarienvogel (Klassifikation von Biologen erwünscht) entdeckt, der Aufpasser in einem der Tante-Emma-Läden in Agros ist. Das besondere ist, dass er teilweise Happy Birthday singen kann und auch die Sprechmelodie seines Namens, wenn man es ihm vorsingt.


Der Wundervogel mit Karlen aus Armenien und Vira aus Estland

Monika und Francesco

Erisa und Elisa

Am Abend hatten wir dann die ersten Länderpräsentationen. Jeder stellt irgendwie sein Lnad vor und bereitet irgendwas landestypisches zum Essen vor, Süßigkeiten oder Alkohol oder so.

Nüsschen von Zypern

Nüsschen und Schinken von Zypern
Süßigkeiten, Rosenkerzen und Rosenlikör von Zypern

Israel

Italien

Süßigkeiten aus der Ukraine

Speck und Brot aus der Ukraine

Estland

Albanien

Das war auch interessant und lustig, bis es mit den Tänzen losging, weil ich irgendwie überhaupt sowas von gar nicht in der Lage war, irgendwas in der Art zu tun, weil mir das aus irgendeinem Grund sehr peinlich und unangenehm war, aber ich weiß gar nicht genau, wieso.

Es ging los mit einem rumänischen Tanz, bei dem alle im Kreis tanzen und einer steht in der Mitte. Der muss sich dann jemanden aus dem Kreis mit einem Schal ranziehen, dann gibt’s eine Runde Tanzen darauf wird der Schal auf den Boden gelegt, und die beiden müssen sich hinknien und sich auf beide Wangen küssen. Ja und da wurde ausgerechnet ausgwählt. Ich wäre am liebsten im Boden versunken, obwohl ich ja sonst auch alle blöden Spiele mitmache. Auf jeden Fall habe ich mich mächtig unwohl gefühlt und war froh als es vorbei war. Danach kamen dann noch diverse andere Tänzchen, zu denen ich mich mental nicht in der Lage gefühlt habe. Weiß Gott warum, ich hoffe einfach mal, dass sich das wieder legt, weil’s ja echt dumm ist. Immerhin war das tradtionelle Essen echt mega lecker, besonders der Kram aus Estland.

Wieder zuhause angekommen, durfte ich den ersten Salamander in meinem eigenen Zimmer begrüßen. Über Nacht ist verschwunden. Wo er jetzt wohnt, das weiß ich leider nicht.

So weit, so schön!

Liebe Grüße

08. Oktober 2011

08. Oktober 2011 – Kreatives Unternehmertum

Als ich am Freitagabend nachhause gekommen bin, hatten wir die ersten lebenden Geckos zu Gast. Am nächsten Morgen waren sie natürlich verschwunden.

Mittags sind dann die nächsten Austausch-Menschen gekommen, Iryna und Iryna aus der Ukraine, zwei junge Frauen (ich glaube sie sind beide 22), die immer was zu lachen haben und nebenbei auch sehr hübsch und sympathisch sind. Während dem Austausch essen wir alle immer in einem Restaurant auf einem von den Bergen. Meistens gibt es was Ähnliches, und immer ist es ähnlich lecker. =)

Ansonsten war nicht viel los am Samstag, weil erst mal alle Teilnehmer ankommen mussten, also hieß es schlafen, rumlaufen oder sonst irgendwas Sinnfreies tun. Es kamen dann noch die Teilnehmer aus Griechenland, zwei aus Albanien, einer aus Italien, eine aus Estland und zwei aus Rumänien. Die meisten waren ziemlich müde, deswegen sind am Abend nicht alle zur Bar gegangen, die ist in Agros sowas wie die Minidisco, also wirklich Mini, vielleicht 20 Quadratmeter und Raucherzone, also nicht unbedingt was für Großraumdiscoverwöhnte.

Nachdem mir dann meine Betreuer Zivania (extrahalsverbrennender zypriotischer Schnaps) und zwei Carlsberg zur Einnahme anvertraut haben, war ich dann auch in der Lage irgendwelche Tanzbewegung zu machen. Wenn Zyprioten tanzen, dann nicht wie die meisten in Deutschland- Schritt links, Schritt rechts- sondern so, wie man klassisch tanzen lernt, also Discofox und so. Dann habe ich noch ein bisschen mit Nikolas geplaudert, der übrigens der Sohn des Bruders von Gouda ist, einer der netten Damen aus der Küche. Agros ist eben klein. Später habe ich dann auch noch ein informatives Gespräch mit Giorgos (George)

gehabt, der mir erklärt hat, dass auf Zypern auf den Dörfern Verwandte erst ab dem dritten Grad heiraten dürfen, um genetische Probleme zu vermeiden. Denn irgendwie ist hier, als wäre jeder mit jedem verwandt. Er hat mir auch eröffnet, das Shiva und ich jetzt „seine Mädchen“ sind, was nur heißen soll, dass er nichts auf uns kommen lässt und wahrscheinlich immer irgendwoher wissen wird, wo wir sind, was wir machen oder gemacht haben, was wir wem erzählt oder wem wir nicht guten Tag gesagt haben. Wie das eben so ist im Dorf. Shiva erwägt übrigens, wenn wir in Zukunft nicht öfter mal mehr machen als Küche und Kindergarten das Projekt zu wechseln, weil ihr nicht klar war, dass Agros so klein und abgelegen ist. Außerdem dachte sie, wir würden mehr organisieren, eben Austausche und Events und so. Mal sehen, vielleicht ändern sich die Dinge ja auch noch, wenn dann erstmal die Nachmittagsaktivitäten und der Sprachunterricht kommen.

Agros bei Nacht


Liebe Grüße,


Elisa

Freitag, 7. Oktober 2011

07. Oktober 2011

07. Oktober 2011 – „Einai thiskola!“

Heute war es im Altersheim noch netter als die vorherigen Tage. In der Küche war es das Gleiche wie immer, also nichts besonderes, aber es ist wirklich lieb, weil viele der Bewohner jetzt sogar auf Englisch fragen, wie ich heiße und wo ich herkomme. Schwierig wird es nur, wenn mich jemand was auf Griechisch fragt, und keiner da ist, der Englisch kann. Ein Beispiel: Beim Frühstück haben mich die Frauen gefragt, ob Shiva Kaffee haben will. Abgesehen davon, dass sie keinen trinkt – also nein, sie will keinen – habe ich versucht zu erklären, dass sie heute nicht zum Frühstück kommt. Das war unheimlich schwierig. Sie haben dann zwar verstanden, dass sie keinen Kaffee braucht, aber der Rest war doch ziemlich mysteriös. Shiva ist nämlich heute zu einer Modelagentur in Nikosia gefahren, um sich dort vorzustellen, weil sie ihr Portfolio immer auf dem neuesten Stand halten will. Deswegen ist sie schon 6.30 mit dem Bus nach Nikosia gefahren für EINEN unglaublichen Euro. Abgeholt wurde sie dann von einem jungen Mann aus dem Verein hier. Einen Vertrag hat sie übrigens gekriegt. Und auch die Henna-Haarfarbe, die si e gesucht hat. Bei mir in der Küche habe ich dann wieder Schwierigkeiten gehabt, als wieder keiner da war, der Englisch konnte. Loula wollte mir klarmachen, dass mich einer von den Bewohnern gelobt hat, dass ich so schön helfe, aber davon habe ich natürlich nichts verstanden. Ich habe nur „gut“ und „du“ verstanden, mehr aber auch nicht. Ich konnte nur mit den Schultern entschuldigend zucken und sagen „Einai thiskola.“ – „Es ist schwierig.“. Da hat Loula gelacht. Später hat es mir dann jemand übersetzt, der Englisch konnte. Blöderweise habe ich dann mein Vokabelheft in der Küche vergessen, das muss sich heute noch holen, weil wir bis übernächste Woche nicht im Altersheim sind. Heute habe ich in der Küche gelernt: „Das Wasser ist heiß.“, „Das Wasser ist kalt“ und dasselbe nochmal im Bezug auf das Wetter. Zum Abendessen habe ich heute Suppe mitgenommen, also nichts Spektakuläres. Dazu gibt’s Olivenbrot und irgendwann, was gut riecht und aussieht wie Königsberger Klopse.

Für Shiva habe ich Äpfel, Mehl und Limonen mitgenommen, weil sie einen Kuchen backen will. Ich bin mal gespannt, weil der Ofen echt steinzeitlich nach Abenteuer aussieht. Dann habe ich noch 1 kg Zucker und 1 ½ Milch gekauft (in der Küche habe ich mich nicht getraut zu fragen, weil die mir ja schon immer so das essen geben und ich heute auch so viel für Shiva mitgenommen habe). Beides zusammen hat unglaubliche 3,40 Euro gekostet.

Wieder zuhause habe ich dann meinen ersten richtigen Frappé mit dem Zucker gemacht. Also für den Frappé haben wir hier sogar eine richtige Maschine. Und ich habe Ameisen auf der Anrichte gefunden. Ganz kleine. Aber ich habe sie alle totgemacht, weil ich nicht gerne mit Ameisen zusammenwohne. Dann habe ich abgewaschen.^^

Übrigens habe ich gestern im Schrank ein passendes Netzteilkabel für meinen Laptop gefunden – mit griechischem Stecker. Also muss ich mir keinen kaufen. Vielleicht muss ich mir ja nur was wünschen, schaue den nächsten Tag in den Schrank und simsalabim, da ist es schon! Wär doch toll. Dann wünsche ich mir euch alle her, damit ihr mal einen kleinen Ausflug machen könnt. =)

Heute Abend wollen wir dann noch was mit Eva machen. Ich will sie mal fragen, ob sie mir Backgammon beibringt. Später gehen wir dann vllt. noch die beiden Leiter des Workshops, an dem wir nächste Woche teilnehmen, vom Flughafen in Larnaka abholen. Das wird allerdings erst 2:00 Uhr in der Nacht sein. Wir wollen aber vllt. Ein bisschen eher dahinfahren, damit wir uns noch ein bisschen die Stadt angucken können und eventuell auch den Strand. Jetzt kommt auch langsam die Sonne wieder raus, da wird es Zeit sich raus zu setzen.

23:15 Grade bin ich im Jugendclub um doch noch den heutigen Tag zu Papier zu bringen. Also ich bin dann, als ich von der Sonne geschrieben habe, ins Altersheim gegangen und habe mien Vokabelheft geholt. In der Küche war nur Anna, die kaum Englisch kann. Ich glaube, dass sie es nur peinlich findet, denn einige Wörter kennt sie. Sie hat mich auch prompt ein paar Griechischvokabeln abgefragt, die sie mir selbst beigebracht hat. Den Test habe ich bestanden =). Dann hat sie mich noch nach 5000 Sachen gefragt, also auf Griechisch, ob ich noch was zuhause brauche: Kuchen? Gurke? Brot? Milch? Trauben? Und so weiter. Dann hat sie gesagt, dass das eben so mit Müttern ist, als ich gelacht habe und immer nur nein gesagt habe. Aber ich habe mir dann doch noch ein paar Weintrauben aufquatschen lassen. Die hat sie mir dann in die Hand gedrückt, mir eine herzliche Umarmung gegeben. Sie ist echt lieb. Wo wir grade bei Obst waren – Das sind zyprische Lichies:

Dann habe ich mir noch durchsichtige Klebefolie gekauft, damit meine Griechischbücher nicht so schnell zerfleddern. Bis 19:30 Uhr war ich darauf im Jugendzentrum und habe an meinem Blog geschrieben. Die Hälfte der Zeit geht immer für’s Fotos hochladen drauf. Dann kam Eva, weil ich sie gefragt hatte, ob sie mir Backgammon beibringt. Das hat sie dann auch versucht und ich habe sogar einmal gewonnen, aber nur weil sie mir Tipps gegeben hat. Dann kamen langsam die anderen, also die ersten beiden Workshop-Teilnehmer aus Armenien (Anna und ein junger Mann, dessen Name auch mit A beginnt). Außerdem habe ich endlich mal Vasilis kennengelernt, den Chef des Vereins hier. Irgendwann mache ich auch mal Fotos von den ganzen Leuten, damit ihr euch mal was drunter vorstellen könnt. Also nur um euch zu langweilen: Es kamen auch noch Alexis, Nicolas und Lucas. Und Shiva war dann auch irgendwann da. Mein Nagellack ist übrigens noch am selben Abend an ein paar Stellen abgeplatzt.=( Also das Backgammonspielen war auf jeden Fall mega lustig, vor allem weil Eva sich immer ärgert, wenn ich einen guten Zug mache, vor allem wenn die Idee dafür von Alexis kommt und das kommen sie meistens. :D Da hatte ich also eine Menge Spaß und wir haben viel gelacht. Ja, dann gab’s Abendessen mit den anderen zusammen im Jugendclub, also keine Suppe sondern folgendes:

Tja und jetzt sitze ich wieder hier und schreibe, die Armenier sind im Hotel, Lukas und Andreas laufen immer mal durch die Gegend und auf der Leinwand läuft immer die gleiche Musik +Video.

Jetzt mal noch was Spannendes: Auf meinem Weg zum Altersheim habe ich eine Wolke gesehen, die verdächtig nach einem Ufotarnmantel aussah. Vielleicht klauen die Aliens ja schon länger das Bombenwetter hier.

Bis zum nächsten Bricht sendet euch liebe Grüße,

Kalí níkta, yeia sas, und Tschüssi

Eure Elisa

06.Oktober 2011

06. Oktober 2011 – Erste Griechischerfolge

Von diesem Tag gibt es wieder mehr Interessantes zu berichten. Wir hatten die ersten geckos im Haus. Der eine ist wieder verschwunden und der zweite war von shiva unter ein Glas gestülpt worden, als ich iihn das erste Mal sah. Später hat sich dann herausgestellt, dass er tot war. So hatte ich ungeahnte Möglichkeiten, seine Anatomie genauer zu betrachten. Wenn ihn jemand klassifizieren möchte, nur zu, ich habe hier kein Lexikon.


Zum Abendbrot gab es Bulgur mit irgendwelchem Fleisch, aber ich denke, es war Schwein. Dazu haben wir eine Melone bekommen, Joghurt, weil man dies hier zum fast jedem Essen gibt und das schmeckt auch zusammen alles gut. Natürlich ohne Melone. Außerdem gab es Milchreis mit Rosengeschmack mit Zimt. Und das Rosenzeug hier muss man sich erst gewöhnen. Schmeckt halt blumig.

Heute hatte ich auch die ersten griechischen Erfolgserlebnisse. Weil ich gestern fleißig Vokalbeng erlernt habe, konnte ich heute viele Vokalben vertshen in Gespärchen von anderen Leuten oder im Radio. Solche sachen wie „ich weiß“, „ein wenig“, „nur“. In der Küche habe ich gelernt wie man sagt, dass man z.B. von einer Speise „noch mehr“ haben will, oder „nichts mehr“. Ich habe gelernt, was „Wasser“ Heißt. Eine der damen dort hat mich auch gelobt, dass ich dafür, dass ich erst seit Sonntag hier bin doch schon ganz gut bin. Da war ich natürlich stolz auf mich. Im Altersheim haben sie mir auch einen Mann gezeigt, der 104 Jahre alt ist, außerdem wurde mir einer der Bewohner f´vorgestellt, der Iannis heißt und viele Jahre als Flüchtling i Amerika gelebt hat und deswegen ganz gut englisch spricht. Ich hab auch meine erste Frage auf Griechiisch verstanden (von einer alten Frhatau, die Eleni heißt), die mich gefargt hat, wie ich heiße. Und ich konnte ihr auch auf Griechisch antworten. Das war zwar nichts besonderes, aber mich hat’s trotzdem gefreut. Viele der alten Leutchen sind wirklich irgendwie niedlich. Zum Beispiel gibt es eine Alte, die sehr weiße haut hat und schielt. Die bedankt sich immer ganz überschwnglich und herzlich. Und dann gibt es noch einen Mann, den Vater einer der Küchenfrauen, der immer vor und nach dem Essen in die Küche kommt und hallo sagt und sich freut, wenn ich irgendwas auf Griechisch sage.Heute hat ermir gesagt, dass ich hübsch bin. =)

Nach der Arbeit habe ich dann zwei Stunden geschlafen und bin danach mit Shiva ins Café gegangen. Sie wollt dort im Internet irgendwas wegen ihrem Modelzeug managen. Und ich habe eine Folge Sturm der Liebe geschaut. Und Nachrichten. Später hat uns dann unsere Mentorin Eva besucht und wir haben ein bisschen mit ihr über den Tag geplaudert. Dann kam noch Alexis und hat unser Wohnzimmerlicht und unser Flurlicht repariert. Übrigens haben wir heute das erste Mal die Waschmashiche benutzt. Eva ist übrigens auch speziell: Sie findet, dass sie keine Hobbies hat, isst am liebsten Süßigkeiten und trinkt eigentlich nur Schokoladenmilch. Wir haben darüber gesprochen, wann wir die ersten Ausflüge machen, nach dem kommenden Youth Exchange, wann wir fernsehen und Internet zuahsue bekommen und so weiter. Übrigens gibt es hier auch einen Pilateskurs, den will ich mal ausprobieren. Ab übernächster Woche kann ich dann auch schwimmen gehen. Shiva hat mir dann noch die Fingernägel lakciert, aber das ist ziemlich schnell wieder abgeplatzt.

Zuletzt noch ein paar Ausblicke auf dieoder von der Straße.